Kubota Bodenfräse K19
Die Fräsmesser sind die zentralen und verschleißanfälligen Komponenten einer Bodenfräse. Sie sind mit der Zapfwelle des Traktors verbunden und rotieren mit hoher Geschwindigkeit, um den Boden zu bearbeiten und so Bodenaufbruch, Stoppelentfernung und Einebnung in einem Arbeitsgang zu ermöglichen. Als am häufigsten verbrauchtes Anbauteil von Landbearbeitungsmaschinen bestimmt ihre Qualität direkt die Effizienz und die Kosten der landwirtschaftlichen Arbeiten.
Diese Serie von Motorhacken verwendet hochfesten legierten Stahl (z. B. 60Si2Mn) als Basismaterial und wird im Gesenkschmiedeverfahren hergestellt, um eine hohe Klingendichte und die Vermeidung verdeckter Beschädigungen zu gewährleisten. Um der Abriebbelastung durch den Boden entgegenzuwirken, setzen wir ein fortschrittliches Wärmebehandlungsverfahren ein: Nach dem Abschrecken im Salzbad erfolgt das Anlassen bei einer spezifischen Temperatur. Dadurch erreicht die Schneide eine Härte von 55–60 HRC, während der Griff eine Zähigkeit von ca. 45 HRC beibehält. So entsteht eine robuste Doppelhärtestruktur, die sowohl verschleißfest als auch bruchfest ist.
Verschleißfeste Beschichtungstechnologie: Um dem schnellen Verschleiß in sandigen Böden entgegenzuwirken, ist optional eine plasmageschweißte, verschleißfeste Schicht erhältlich. Eine 1,5–2 mm dicke Legierungsbeschichtung wird auf die Schneidkante aufgeschmolzen und erreicht eine Härte von 58–65 HRC. Dadurch verlängert sich die Lebensdauer im Vergleich zu herkömmlichen 65Mn-Stahlklingen um das 3- bis 5-Fache.
Verwicklungsfreies Design: Der optimierte Blattbiegungswinkel und der sichelförmige Bogen in Kombination mit einem sanften Übergangsbereich lösen effektiv das Problem der Strohverwicklung in Reisfeldern oder Bereichen mit mehreren Strohhaufen und reduzieren so die Traktorbelastung.
Selbstschärfende Funktion: Die unterschiedliche Abnutzungsrate der Bimetallschicht sorgt dafür, dass die Klinge während des gesamten Einsatzes scharf bleibt, wodurch der Bearbeitungswiderstand deutlich reduziert und der Kraftstoffverbrauch gesenkt wird.
Es eignet sich für die Bodenbearbeitung mit Rotationsfräsen auf trockenen Feldern, die Gülleausbringung auf Reisfeldern und die Rückführung von Stroh auf den Boden. Es erzielt gute Ergebnisse in Reis-Weizen- und Reis-Ölsaaten-Fruchtfolgen sowie auf Feldern mit hohem Stoppelanteil, da es die Stoppeln effektiv zerkleinert und in den Boden einarbeitet, wodurch ein gutes Saatbett für die nachfolgende Aussaat geschaffen wird.









